30.10.06
Posted in Lifestyle at 9:39 am by Fabian
Am Sonntag gings ins Hinterland, genauer in den Lamington national park auf ne feine Wandertour in den Regenwald. Bei unserer Gruppenstärke von neun Wandersleuten haben sich dann anscheinend alle wilden Tiere arg gefürchtet und sich auch gar nicht blicken lassen. Der erste Abschnitt der Wanderung ging gleich in die Baumwipfel persönlich. Der “Tree-top walk” ist nämlich eine Art Hängebrückenkonstruktion in den Baumwipfeln.
Zur Stärkung gings abends in einen Pub irgendwo auf dem Heimweg, gleich hinter den auflodernden Buschbränden, die - darauf möchte ich den Leser gerne hinweisen - auch schon auf dem Hinweg loderten und nicht etwa von uns gelegt worden waren. In dieser Einkunft gab es lecker Pizza im Holzofen gebacken, wobei ich mich natürlich gefragt habe, ob sie die nicht vielleicht einfach draussen im Buschbrand gebacken hatten, denn sie waren sehr schnell fertig zubereitet.
Permalink
Posted in Lifestyle at 9:35 am by Fabian
… fand letzte Woche statt und tatsächlich hab ich auch für eine Variete-Veranstaltung Karten abgegriffen. Darin haben vier als französische Tänzerinen in den 20-er Jahren aufgetackelte Damen das Publikum mit allerlei Showeinlagen amüsiert. Zwei dieser Auftritte waren tatsächlich ausgezeichnet. Beim ersteren hat eine der view Damen spärlichst bekleidet eine Art “table dance” an der Stange vorgeführt. Nur das die Stange zwei Tücher waren, die von der Decke hingen und die Tanzeinlage in luftiger Höhe stattfand. Die Lady wurde also nur von durch die Verflechtung ihrer Fesseln vom sensationsträchtigem aber sicheren Tod getrennt. Bei der zweiten Vorführung hatte sich eine andere Lady eine Art metallenden Gürtel oder aber auch wahlweise Keuschheitsgürtel umgeschnallt um dann mit einer Flex gehörig heiss zu Sache zu gehen, das die Funken nur so stoben.
Permalink
20.10.06
Posted in Movies at 10:19 am by Fabian
Diesen Film hab ich gestern im Kino gesehen. Brandneu angelaufen und mit interessanter Handlung. Im Jahre 2027 ist die Menschheit nicht mehr zur Fortpflanzung befähigt. Der jüngste Erdbewohner ist gerade im alter von 18 verstorben. Die Welt versinkt im Chaos. Da wird ein früherer Aktivist mit dem Anliegen konfrontiert eine wie durch ein Wunder schwangere junge Frau zu einer Zufluchtsstätte auf See zu flüchten (das human project) um durch die Geburt ihres Kindes Wissenschaftlern zu helfen das Fortbestehen der Menschheit zu sichern.
Mehr will ich hier ungern verraten, aber es gibt mehrere wirklich beeindruckende Szenen in diesem Film. Insbesondere Anhängern von Chaos und Untergangsstimmung hat dieser Streifen eine beachtliche Bandbreite an ergreifenden Momenten, wo man sich als Zuschauer tatsächlich mittendrin statt nur dabei fühlt. Teilweise ist das sogar etwas zu nahe am Geschehen. Ganz gemäss dem Slogan: “The last one to die please turn of the light” (IMDb, offizielle Website, human project).
Permalink
Posted in Lifestyle at 10:17 am by Fabian
ist in der Pfalz das Pendant zum Oktoberfest … wurde mir überzeugend mitgeteilt. Nachdem es hier in Brisbane ein Oktoberfest aber kein Weinfest gibt, haben wir kurzerhand selbst eines ins Leben gerufen.
Für geladene Gäste hiess es daher letztes Wochenende einen feinen Umtrunk auf dem Deck mit passender deutscher Küche. Gemäß dem Motto “byo” (bring your own) musste jeder Gast einerseits sein Händchen in Sachen Wein unter Beweis stellen und andererseits natürlich einen Tribut an den Gastgeber leisten (bring your own but pay tribute to the hosts). Dafür gabe es lecker Käse-Lauch-Hackfleisch Suppe und Flammkuchen, Käsesticks und Dipps aus eigener Produktion. Yammi!
Permalink
10.10.06
Posted in Lifestyle at 8:12 am by Fabian
…hieß das Motto des letzten Samstag, wo es direkt Richtung Osten ging, wenn auch die Sonne längst aufgegangen war. 70km waren dazu zu überwinden, natürlich mit dem frischbesohlten Drahtmuli. Leider wurde dieser kürzeste Weg zum Ocean nur mit wenig Strand belohnt und das Wasser hatte sich gleich bis hinter den Horizont zurückgezogen. So war es mir nicht möglich mit den Haien zu schwimmen.
Abends zuvor hab ich meinen ersten einheimischen Pubcrawl mitgemacht. Unser ausgebuchter Charter-Bus brachte uns hierzu von einer Kneipe zur nächsten. Aufgrund der lauten Musike in den Pubs hatte ich bereits nach dem Ersten meine Stimme nahezu vollständig eingebüst. Nichtsdestotrotz war die Stimmung ausgesprochen ausgelassen und das Bier ausgesprochen dünn. Daher haben wir uns entschlossen nächstes Wochenende als Konkurrenzveranstaltung zum auch hierzulande gefeierten Oktoberfest nen Weinfest zu zelebrieren.
Permalink
04.10.06
Posted in Lifestyle at 1:44 pm by Fabian
So wie es scheint, hat mein seit kurzem geliebter Drahtesel die letzten Tage doch einen Knacks weg bekommen. Als ich gestern von der Uni nach hause wollte, lahmte er ganz eindeutig. Die Vorderhufe wollten nicht mehr so recht und ich hatte keine Luftpumpe zur Beatmung parat. Es stellte sich mir sogleich die Frage, ob man ihn nu von seinen Qualen erlösen und im nahen Fluß ertränken respektive versenken oder aber es mit einer Genesung versuchen sollte. Ich entschied mich für letzteres und trottete auf dem Weg ins heimatliche Pueblo munter nebendrein.
Also hieß es heute mit der Kutsche zur Uni und beim Schmied hab ich auch bereits ein paar Ersatzhufe erstanden.
Vorteil der Aktion soweit: wir erfuhren, dass man morgens bis 9:00 kostenlos Squash spielen kann, wenn man denn im Squashclub ist (irgendwie muss man ja das entstandene Fitnessleck kompensieren, also war Squash auf der Tagesordnung). Denis besitzt dieses Privileg und da bietet sich uns nun bald die überaus erfreuliche Möglichkeit morgends mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren, dann zu squashen und als Erfrischung anschliessend noch die 50m Schwimmbahn unter freiem Himmel zu nutzen. So eine Art Triathlon-Derivat. Die Arbeit wird dann wohl bis 10:00 warten müssen oder aber wir stehen noch vor dem ersten Hahnenschrei auf. Denn oberstes Gebot hier lautet: “ten to three avoid UV” - also von 10:00 bis 15:00 Uhr bleib aus der Sonne! Demzufolge sportet man besser morgends oder aber spääät abends.
Permalink
02.10.06
Posted in Lifestyle at 10:17 am by Fabian
Am letztem Wochenende hab ich meinen Drahtesel geknechtet. Und mich selbst damit natürlich auch. Denn das störrische Vieh wollte nicht so recht von allein die Berge hoch, nur runter war es kein Problem! Das konnte dann wieder nicht schnell genug gehen und da konnte ich die Bremsbacken noch so sehr massieren um dem Galopp Einhalt zu gebieten. Die Steigungen hier in manchen Bezirken sind recht ansehnlich, da verkneifen es sich die Aussies gleich den Steigungswinkel ranzuschreiben, denn jeder sieht eigentlich sofort, dass man da mit Steigbügeln und einer komplett anlegten Bergsteiger-Kluft antreten sollte… ich versuch dann trotzdem immer den Drahtesel da hoch bzw. runter zu treiben.
Es gibt ein paar sehr schöne Fahrradwege quer durch Brisbane. Einige davon habe ich zur genüge ausgekundschaftet. 100 km hat der Esel jetzt mehr auf den Blechknochen. Verteilt auf zwei Tage Ausritt. Da brauch ich nur noch geringfügig mehr Reitkondition und schon kann ich die knapp 140 km zur Goldcoast und zurück an einem Wochenende antreten und immer fleissig Surfers Paradise unsicher machen.
Die Gallerie konnte von dieser Wochenendgestaltung natürlich auch profitieren.
Permalink